Liegt eine Webpatrone vor, kann diese leicht in das gewünschte Gewebe umgesetzt werden. Doch wie funktioniert der umgekehrte Weg? Man sieht ein faszinierendes Gewebe und fragt sich: Wie kann ich das weben? In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit dem „Rückwärtsgang“ in der Weberei, also vom fertigen Gewebe zurück zur Patrone. Wir üben und analysieren dies anhand verschiedener gewebter Beispiele. Der Schwerpunkt liegt auf der Gewebeanalyse. Es wird ausschliesslich theoretisch gearbeitet, am Webstuhl wird nicht gewoben.
Kursleitung: Claudia Taenzler
Sie webt seit 2002, anfangs mit Hilfe und Unterstützung von zwei lokalen Webgilden in Dallas, Texas / USA. Sie besuchte Workshops zu den unterschiedlichsten Themen und Kursleitern und gestaltete die Webgilden aktiv mit. 2019 schloss sie erfolgreich die Webausbildung bei Zürcher Stalder ab.
Kurszeiten:
9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.00 Uhr
Mitbringen, falls vorhanden:
- Lupe, Lupenbrille oder Fadenzähler
- Eine gute Schere (kann auch eine Stoffschere oder ein Rollschneider sein)
- Schreib- und Zeichenutensilien